Dietmar Arndorfer - Der Schnapsbrenner

Williamsbirnenbrand

Meine Williamsbirnen wachsen und reifen in Straß. Inmitten von Weingärten, trocken und heiß, haben's die Birnen gern. Die "Madame" unter dem Brennobst braucht viel Aufmerksamkeit. Der richtige Erntezeitpunkt und die Nachreifung in der Sonne verleihen der Frucht erst ihr unverwechselbares Aroma.

Jahrgang 2012  in 0,35l und 0,1l Flaschen  41,0%

Quittenbrand

Die Quitte ist eine Frucht, die für den Frischverzehr in unseren Breiten nicht geeignet ist, umso mehr aber für feine Destillate. Die Apfel- und Birnenquitten werden per Hand geernted. Nach einer kurzen Nachreifung muss jede Quitte sprichwörtlich poliert werden. Dabei wird der Pelz der die Frucht umhüllt, mit einen Tuch entfernt.  Die harten Quitten werden anschließend mit einer Retzmühle zerkleiner. Die viele Arbeit bis zum fertigen Destillat lohnt sich alle mal, denn der Brand mit seinem unverwechselbaren Aroma ist ein wahrer Genuss.

Jahrgang 2012  in 0,35l und 0,1l Flaschen  43,3%

Mispelbrand

Der Mispelbaum, auch Asperlbaum genannt, ist relativ anspruchslos. Die braune kugelförmige Frucht mit ihrem würzig süßsäuerlichen Geschmack ist eine meiner Lieblingsfrüchte. Die Ernte erfolgt im Dezember oder Jänner, denn erst nach einigen frostigen Tagen sind die Früchte reif. Im Brennjahr ist schon etwas Ruhe eingekehrt, umso mehr Zeit hat man für die Verarbeitung. An sonnigen Wintertagen ist die Mispelernte besonders schön. Die Früchte werden nach der Ernte in einem warmen Raum kurz gelagert und anschließend eingemaischt. Der Brand mit seinen zarten Aromen nach Mandeln und Dörrobst ist unter Liebhabern von Destillaten ein Geheimtip.

Jahrgang 2011  in 0,35l und 0,1l Flaschen  41,0%